Hauptverband des Österreichischen Buchhandels

Newsfeed abonnieren: RSS-Newsfeeds Was ist RSS? Anleitung für Internet Explorer 7

Zurück zur Übersicht

04.06.2012

Das E-Book bietet Perspektiven

Gemeinsam mit GfK Panel Services führte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Anfang dieses Jahres zum zweiten Mal eine E-Book-Studie für Deutschland durch. Auch wenn die meisten Marktteilnehmer derzeit noch in das E-Book-Geschäft investieren müssen, so sind die Perspektiven laut Stefan Meier, Sprecher des Arbeitskreises Elektronisches Publizieren im Börsenverein, dennoch gut.

Verlage erwirtschafteten 2011 6,2 Prozent ihres Umsatzes mit E-Books
Etwa die Hälfte aller deutschen Verlage haben bereits E-Books im Programm, fast 90 Prozent werden es zukünftig sein. Bei Verlagen, die E-Books anbieten, erscheinen aktuell 42 Prozent der Novitäten auch als E-Book, bei der Backlist sind es 30 Prozent. 2011 lag der Anteil an ihrem Gesamtumsatz nach Angaben der Verlage bei 6,2 Prozent, 2010 bei 5,4 Prozent. Allerdings rechnen die Verlage für 2015 mit einem Anteil von 17 Prozent.

Der stationäre Buchhandel profitiert wenig
Der Umsatzanteil von E-Books im Sortimentsbuchhandel lag 2011 nur bei 0,5 Prozent, 0,3 Prozentpunkte unter dem Ergebnis vom Vorjahr. Dies lag besonders an den vielen Neueinsteigern im Segment der kleinen und mittleren Buchhandlungen. Derzeit bieten 65 Prozent der Buchhandlungen E-Books und E-Reader an, in den kommenden Jahren planen 72 Prozent im E-Book-Bereich aufgestellt zu sein. Allerdings ist die Nachfrage nach E-Books oder E-Readern in Buchhandlungen weiterhin gering. Für das laufende Jahr rechnet man daher lediglich mit einem Umsatzanteil von 1,2 Prozent; bis 2015 sollen es 3,5 Prozent sein.

Tablet-Computer dominieren, Reader legen zu
90 Prozent der Verlage gehen davon aus, dass Tablet-Computer dominieren werden, 68 Prozent glauben, dass sich auch die E-Reader durchsetzen werden, das sind 14 Prozentpunkte mehr als noch im vergangenen Jahr. Was die Formate betrifft, glaubt fast die Hälfte der Verlage, dass es bei einer Vielzahl von Formaten bleibt, während 28 Prozent vermuten, es werde sich eines der bestehenden Formate durchsetzen.
Hauptverband des Österreichischen Buchhandels
 
Zur Startseite  

Realisiert mit ContentLounge 8.2.5