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05.06.2012

Die Shortlist des Leo-Perutz-Preises steht fest

Die Shortlist für den Leo-Perutz-Preis der Stadt Wien für Kriminalliteratur 2012 steht fest. Für den mit 5.000 Euro dotierten Preis, den die Kulturabteilung der Stadt Wien und der Hauptverband des Österreichischen Buchhandels (HVB) heuer zum bereits dritten Mal gemeinsam stiften, sind folgende fünf Titel nominiert:
  • Anne Goldmann: Triangel, Ariadne Krimi, ISBN: 9783867542029 
  • Georg Haderer: Der bessere Mensch, Haymon Verlag, ISBN: 9783852186313
  • Edith Kneifl: Der Tod fährt Riesenrad. Ein historischer Wien-Krimi, Haymon Verlag, ISBN: 9783852188782
  • Thomas Raab: Der Metzger bricht das Eis, Piper Verlag, ISBN: 9783492054737
  • Manfred Rebhandl: Das Schwert des Ostens, Czernin Verlag, ISBN: 9783707604030
Die Preisverleihung
Welches Werk den Preis tatsächlich gewinnt, wird erst am Abend der Preisverleihung bekanntgegeben, die am Mittwoch, dem 12. September, in den Prunkräumen des Hauptverbands des Österreichischen Buchhandels im Wiener Palais Fürstenberg stattfindet.

Die Jury
Die Shortlist des Leo-Perutz-Preises der Stadt Wien für Kriminalliteratur wurde von einer Jury erstellt, die sich aus je einer Vertreterin/einem Vertreter der Kulturabteilung der Stadt Wien, des Hauptverbandes des Österreichischen Buchhandels, des Sortimentsbuchhandels, der Medien sowie der Vereinigung österreichischer Kriminalschriftstellerinnen und -schriftsteller zusammensetzt. Mit Ausnahme der Vertreter des Hauptverbandes und des Literaturreferats der Stadt Wien, wechseln die Jurymitglieder alle zwei Jahre.

2012 besteht die Jury aus Raoul Blahacek (Referatsleiter Literatur, Kulturabteilung der Stadt Wien, MA 7), Michael Kratochvil (Buchhandlung Kuppitsch), Nora Miedler (Krimiautorin), Erwin Riedesser (HVB-Vizepräsident, Vorsitzender des Österreichischen Buchhändlerverbands) und Tobias Hierl, Chefredakteur des Magazins Buchkultur.

Der Preis
Mit dem Leo-Perutz-Preis, der jährlich vergeben wird, sollen Krimis ausgezeichnet werden, deren Qualität und literarischer Anspruch an den namensgebenden österreichischen Literaten erinnern. Darüber hinaus sollen die ausgezeichneten Werke möglichst innovativen Charakter haben und einen Wien-Bezug aufweisen.

Im Vorjahr ging der Preis an Lizl Steins und Georg Koyteks Kriminalroman Der Posamentenhändler (Leykam), 2010 erhielt Stefan Slupetzky den ersten Leo-Perutz-Preis für Lemmings Zorn (Rowohlt).

Foto der Jury: v. l. Erwin Riedesser, Michael Kratochvil, Buchkultur-Geschäftsführer Michael Schnepf (für Tobias Hierl), Nora Miedler, Raoul Blahacek / HVB
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