Hauptverband des Österreichischen Buchhandels

Newsfeed abonnieren: RSS-Newsfeeds Was ist RSS? Anleitung für Internet Explorer 7

Zurück zur Übersicht

21.06.2012

Online-Handel auf dem Vormarsch

Laut einer Studie des ECC Handel verzeichnete der Online-Handel in Österreich, Deutschland und der Schweiz in den vergangenen Jahren einen starken Umsatzzuwachs, dennoch unterscheidet sich das Kaufverhalten in den einzelnen Ländern.

ÖsterreicherInnen wechseln für bessere Preise gerne ins Internet
52,7 Prozent der ÖsterreicherInnen gaben an, ein Produkt online zu kaufen, wenn sie es dort zu einem günstigeren Preis erwerben können. In Deutschland wechseln 47,7 Prozent und in der Schweiz lediglich 33,3 Prozent ins Internet. ÖsterreicherInnen informieren sich zusätzlich weit häufiger über Kundenbewertungen im Netz und bestellen dann auch gleich online, während 41 Prozent der SchweizerInnen angaben, sich vor einem Online-Kauf in einem persönlichen Beratungsgespräch zu informieren.

Der persönliche Einkauf ist sicherer und schneller
Auch den umgekehrten Weg – vom Netz ins persönliche Gespräch – gibt es: Rund ein Drittel der Befragten gab an, sich mindestens auf einem weiteren Kanal zu informieren, bevor sie ein Produkt über einen persönlichen Kontakt kaufen. Die Gründe dafür variieren. Während nur 10 Prozent der Deutschen das Internet als zu unsicher für einen Kaufabschluss einstufen, entscheiden sich 18,7 Prozent der ÖstereicherInnen und knapp 20 Prozent der SchweizerInnen aufgrund mangelnder Sicherheit gegen einen Online-Kauf. Weiters bewerteten ÖsterreicheInnen und SchweizerInnen den persönlichen Einkauf als schneller und ziehen ihn deshalb prinzipiell vor.

„Die Studie zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, verschiedene Kanäle zu verzahnen, um keinen Kunden zu verlieren. Händler können in Österreich und der Schweiz besonders über Cross-Channel-Angebote punkten, indem sie zum Beispiel anbieten, ein Produkt online zu reservieren und dann persönlich abzuholen. Unsere Ergebnisse zeigen, dass Österreicher und Schweizer solchen Angeboten deutlich aufgeschlossener gegenüber stehen als deutsche Geschäftskunden", kommentiert Kai Hudetz, Geschäftsführer des Instituts für handelsforschung Köln, die Ergebnisse.

Foto: Robert Müller/pixelio.de
Hauptverband des Österreichischen Buchhandels
 
Zur Startseite  

Realisiert mit ContentLounge 8.2.5