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12.07.2012

Wird der stationäre Handel zum Showroom?

Der 2012 veröffentlichten Capgemini-Studie Digital Shopper Relevancy nach verlieren physische Verkaufs- und Produktinformationsflächen gegenüber Webshops an Relevanz. Befragungen von rund 16.000 Personen aus 16 Ländern ergaben, dass  mehr als die Hälfte der VerbraucherInnen der Meinung sind, dass 2020 stationäre Geschäfte nur noch eine zu Online-Bestellungen anregende „Showroom“-Funktion haben werden.

Beinahe drei Viertel der Befragten gehen momentan davon aus, dass Produkte im Internet günstiger zu erstehen sind als im stationären Handel. Grundsätzlich mehr zu Ausgaben bereit zu sein, wenn im Vorfeld Informationen aus dem Internet eingeholt wurden, geben 56 Prozent der Befragten an. 80 Prozent konsultieren das Internet schon jetzt regelmäßig für solche Auskünfte. Die zeitlich uneingeschränkte Warenverfügbarkeit auf verschiedenen Verkaufskanälen wird innerhalb mancher Zielgruppen vermehrt zum Kriterium für zufriedenstellenden Service. 60 Prozent der KonsumentInnen erwarten, dass der Handel E-Commerce und regulären Verkauf in den kommenden Jahren stärker verknüpft.
Sogenannte „Social Digital Shoppers“ (24,8 Prozent der Befragten) plädieren besonders dafür. Diese sind auf in Entwicklung begriffenen Märkten dominanter und wickeln ihre Einkäufe weitestgehend online ab, setzen dabei auch auf Social-Media-Aktivitäten, Mobile Apps und In-Store-Technology. Auf gesättigten Märkten derlei Angebot zu forcieren, ist weniger dringlich, da hier „Rational Online Shoppers“ (14,7 Prozent der Befragten), die weniger darauf als auf klassische E-Shops zurückgreifen, überwiegen.

Die vollständige Studie lesen Sie hier.

Foto: pixelio/Robert Kraus
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