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13.07.2012Reinhard-Priessnitz-Preis 2012 geht an Judith Nika Pfeifer
Die österreichische Autorin Judith Nika
Pfeifer erhält den mit 4.000 Euro dotierten Reinhard-Priessnitz-Preis 2012.
„Judith Pfeifer arrangiert Alltagsbeobachtungen zu witzigen, frischen,
unkonventionellen Klang- und Wortgebilden. Sie verdichtet ihr Leben, beobachtet
die Welt in ihr und um sie herum, gewinnt dem Belanglosen neue, überraschende
Qualitäten ab. In Kurz- und Kürzestgedichten wirft sie erhellende Schlaglichter
auf die Lebens- und Liebeswelten der Internet- und Facebookgeneration“, so die
Jury, der in diesem Jahr die Autoren Gustav Ernst und Robert Schindel angehören,
in ihrer Begründung. Die Preisverleihung findet am 30. Oktober 2012 um 19.00 Uhr im Literaturhaus Wien statt. Die Laudatio wird die österreichische Autorin Barbara Hundegger halten. Der Reinhard-Priessnitz-Preis wird seit 1994 vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur gestiftet. Er wird jährlich vergeben und AutorInnen zuerkannt, die in deutscher Sprache schreiben. Die Auswahl der PreisträgerInnen erfolgt auf Vorschlag einer Jury, eine Einreichung ist nicht möglich. Die Auszeichnung erinnert an einen der bedeutendsten Vertreter der Neuen Poesie, an den Wiener Autor Reinhard Priessnitz, der 1985 40-jährig in Wien gestorben ist. Die PreisträgerInnen der Vorjahre sind: Angelika Reitzer (2008), Michael Hammerschmid (2009), Andrea Winkler (2010), Richard Obermayr (2011). Judith Nika Pfeifer, geboren 1975, aufgewachsen in Wien und Oberösterreich, studierte Politik- und Kommunikationswissenschaft und lebt in Wien. Sie schreibt Lyrik, Prosa, szenische Texte und hat transmediale Kunstprojekte in Österreich und im Ausland (Edinburgh, New York, Montreal) realisiert. Für ihr Werk ist sie bereits mehrfach ausgezeichnet worden (u. a. Autorenstipendium der Stadt Wien, DOC-team Stipendium der Österreichischen Akademie der Wissenschaften). Ihre Texte sind bisher vor allem in Anthologien – Das Sisi Projekt (München 2012), weil du die welt bist (editon keiper lyrik, 2011), und an den häusern hängen engel (Leipzig 2010) – und Zeitschriften wie Literatur und Kritik, Podium und kolik erschienen. Im September 2012 erscheint ihr erster Gedichtband nichts ist wichtiger. ding kleines du im oberösterreichischen Mitter Verlag. Foto: Petra Rainer |

Die österreichische Autorin Judith Nika
Pfeifer erhält den mit 4.000 Euro dotierten Reinhard-Priessnitz-Preis 2012.
„Judith Pfeifer arrangiert Alltagsbeobachtungen zu witzigen, frischen,
unkonventionellen Klang- und Wortgebilden. Sie verdichtet ihr Leben, beobachtet
die Welt in ihr und um sie herum, gewinnt dem Belanglosen neue, überraschende
Qualitäten ab. In Kurz- und Kürzestgedichten wirft sie erhellende Schlaglichter
auf die Lebens- und Liebeswelten der Internet- und Facebookgeneration“, so die
Jury, der in diesem Jahr die Autoren Gustav Ernst und Robert Schindel angehören,
in ihrer Begründung. 