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17.08.2012Sommerloch im deutschen Buchhandel
Der deutsche Buchhandel musste im Juli in den Vertriebswegen
Sortimentsbuchhandel, E-Commerce und Warenhäuser laut Branchenmonitor Buch einen
Umsatzrückgang von 2,9 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres
hinnehmen. Im Sortimentsbuchhandel fiel das Minus mit 6,8 Prozent höher aus als
noch im Juni (-4,1 Prozent). Für das Gesamtjahr ergibt sich damit ein
kumuliertes Umsatzminus von 2,6 Prozent. Verloren haben alle Editionsformen. Hardcover schrumpfte um 3,9 Prozent, Taschenbuch verlor 0,5 Prozent und das Hörbuch musste einen Rückgang von 6,8 Prozent hinnehmen. Auch bei den einzelnen Warengruppen gab es fast nur Verlierer. Am härtesten traf es den Sachbuch-Bereich, der 11,7 Prozent Umsatz verlor. Geschrumpft sind auch Belletristik (-3,3 Prozent), Kinder- und Jugendbuch (-2,4 Prozent), Reisen (-2,0 Prozent), Naturwissenschaft, Medizin, Informatik, Technik (-5,6 Prozent), Sozialwissenschaften, Recht, Wirtschaft (-0,8 Prozent). Zulegen konnten nur die Warengruppen Ratgeber (+1,6 Prozent) und Geisteswissenschaften, Kunst, Musik (+2,1 Prozent). Hintergrund Der Branchenmonitor Buch basiert auf den von media control GfK International im "Handelspanel Buch" erhobenen Daten. Die statistische Grundlage des Panels bilden über 1.700 Points of Sale in den Vertriebswegen Sortimentsbuchhandel, E-Commerce und Kauf/Warenhaus. Für den Hörbuchmarkt werden zusätzlich 1.550 Points of Sale in den Nebenmärkten berücksichtigt. Basis sind alle Abverkäufe der an der Stichprobe teilnehmenden Händler, welche über die Kassensysteme erfasst werden und eindeutig identifizierbar sind. (Erhebungszeitraum: jeweils der erste bis letzte Tag eines Monats) |

Der deutsche Buchhandel musste im Juli in den Vertriebswegen
Sortimentsbuchhandel, E-Commerce und Warenhäuser laut Branchenmonitor Buch einen
Umsatzrückgang von 2,9 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres
hinnehmen. Im Sortimentsbuchhandel fiel das Minus mit 6,8 Prozent höher aus als
noch im Juni (-4,1 Prozent). Für das Gesamtjahr ergibt sich damit ein
kumuliertes Umsatzminus von 2,6 Prozent. 