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07.09.2012

Im Bereich Lesekompetenz besteht Handlungsbedarf

27,5 Prozent der österreichischen Jugendlichen haben eine Leseschwäche. Damit liegt Österreich in Sachen Lesekompetenz EU-weit auf den drittletzten Platz. Nur Rumänien mit 40,4 Prozent und Bulgarien mit 41 Prozent leseschwachen Jugendlichen liegen noch dahinter. Die geringste Leseschwäche ist mit 8,1 Prozent bei finnischen Jugendlichen zu verzeichnen. Dies ergab ein Report der EU High Level Group of Experts on Literacy, der am 6. September von der EU-Kommission präsentiert wurde.

Seit 2000 ist die Zahl der Leseschwachen in Österreich deutlich gestiegen. Waren es 2000 noch 19,3 Prozent, erhöhte sich der Anteil 2003 auf 20,7 Prozent, 2006 auf 21,5 Prozent und bis 2009 auf 27,5 Prozent. Im Zeitraum von 2006 bis 2009 weist Österreich mit 6,0 Prozent auch die stärkste Steigerung unter allen EU-Mitgliedern auf.

Das gemeinsame Ziel der EU-BildungsministerInnen ist es nun, den Anteil der leseschwachen 15-Jährigen bis 2020 von 20 auf 15 Prozent zu reduzieren.

Die komplette Studie ist hier verfügbar.

Foto: Silke Kaiser / pixelio.de
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