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13.09.2012

60 Jahre Diogenes

4.070 veröffentlichte Titel, 800 betreute AutorInnen, eine Gesamtauflage von mehr als 200 Millionen Titeln und 1.508 lieferbare Werke: Das ist die Bilanz des Zürcher Diogenes Verlag zu seinem 60. Geburtstag. 1952 hatte der im September des Vorjahres verstorbene Daniel Keel den Verlag gegründet; im April dieses Jahres ist ihm sein Sohn Philipp Keel als Verleger nachgefolgt.

Anlässlich des Jubiläums bringt der größte belletristische Verlag Europas Sondereditionen heraus, die einen Blick hinter die Kulissen erlauben und die vergangenen Jahrzehnte widerspiegeln. Die Jubiläumskassette birgt zwölf Erfolgsromane in Leinenband, das Bücher- sowie das Autorenalbum erzählen die Verlagsgeschichte und dienen als Nachschlagewerke, unter Dies & Das zu Diogenes gibt es Reminiszenzen und Hommagen, Daniel Keels Aufsätze, Reden und Gespräche sind in Spätlese vereint, das Tintenfass widmet sich dieses Jahr Interviews mit Diogenes-AutorInnen, und Jetzt auf allen Bestsellerlisten handelt vom Lesen, Schreiben und Büchermachen.
Zudem erscheint das allererste Diogenes-Buch vom 30. Oktober 1952 noch einmal als nostalgische Faksimile-Ausgabe – Ronald Searles Weil noch das Lämpchen glüht, mit einem Vorwort von Friedrich Dürrenmatt.

Du, die Schweizer Kulturzeitschrift, befasst sich in ihrer Septemberausgabe ebenfalls mit dem 60-Jahr-Jubiläum des Verlags: In dem reich bebilderten Heft Über das Erzählen – sechzig Jahre Diogenes beantworten Diogenes-AutorInnen die Frage, was ihnen das Schreiben bedeutet.
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