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20.09.2012

Chris Michalski wird „WALDschreiber“

Das österreichische Periodikum WALD. Das Magazin für draußen hat gemeinsam mit den Österreichischen Bundesforsten (ÖBf) zum zweiten Mal ein mit 1.500 Euro dotiertes Literaturstipendium ausgeschrieben. Vergeben wurde es heuer an den 36-jährigen Lyriker Chris Michalski, dem damit ein zweimonatiger Aufenthalt in einer ÖBf-Hütte am Gosaukamm im Dachsteingebirge ermöglicht wird.

Die Jury hat sich heuer aus den Schriftstellern Michael Stavarič und Thomas Sautner sowie WALD-Redakteurin Martina Bachler zusammengesetzt. "Die Idee eines lyrischen Lexikons gefiel uns sehr, das Projekt passt sehr gut 'in den Wald'", so die Begründung.

Chris Michalski, aufgewachsen in New York lebt heute als Autor, Lektor und Übersetzer in Leipzig. Seine Texte sind teils unter dem Pseudonym Stanislaw Borokowski erschienen. Von Anfang September bis Ende Oktober wird er sich im Rahmen des Stipendiums, umgeben von Natur, intensiv mit seinen literarischen Projekten beschäftigen.

Das Waldschreiber-Stipendium wurde im Internationalen Jahr des Waldes 2011 ins Leben gerufen. Erster Waldschreiber war der aus Oberösterreich stammende Autor Erich Wimmer, er schrieb und arbeitete auf einer ÖBf-Hütte bei Neukirchen am Großvenediger in Salzburg.

Erste Textproben des lyrischen Lexikons von Chris Michalski erscheinen am 21. September in der Herbstausgabe des WALD-Magazins. Alle entstehenden Gedichte sind außerdem unter www.waldmagazin.at zu lesen.

WALD ist bei Morawa, im gut sortierten Zeitschriftenhandel und via Abo (sechs Ausgaben für 25 Euro) erhältlich und erscheint vier Mal im Jahr.
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