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20.09.2012USA: Der E-Book-Markt wächst
Die vierte
Aptara-Studie zu digitalen Publikationen am US-Buchmarkt attestiert dem E-Book
weite Verbreitung, einem Händler Vorrangstellung und den Verlagen steigende
Umsätze.E-Books boomen, die Experimentierfreude steigt Mittlerweile publizieren vier von fünf US-Verlagen E-Books und damit 30 Prozent mehr als noch vor drei Jahren. Ein Gros der Verlage bietet mehr als die Hälfte der neuen Titel auch als E-Book an, knapp die Hälfte publizieren sogar mehr als 75 Prozent ihrer Werke auch elektronisch. Im Jahr 2012 bestritt mehr als ein Fünftel der US-Verlage 11 bis 25 Prozent des Umsatzes über diese Produktgruppe. 13 Prozent konnten gar mehr als ein Viertel ihrer Umsätze damit erwirtschaften. Besonders die Publikumsverlage profitieren: Für 40 Prozent betrug der Erlös hier mindestens 11 Prozent vom Gesamtumsatz. Für vier große US-Verlagshäuser, unter ihnen auch Hachette und Random House, beliefen sich die Einnahmen auf 20 Prozent der weltweiten Jahreseinkünfte. Mit angereicherten E-Books wagte sich knapp ein Drittel der Verlage auf den Markt. Zusätzliche 35 Prozent planen deren Verkauf. Hierbei versuchen sich mit 42 Prozent besonders die Kinderbuchverlage an diesem Experiment, das momentan noch mehr zur AutorInnenbindung als zur Umsatzsteigerung genutzt wird. Digitalisierung nimmt zu – Online-Händler und -Dienstleister profitieren Die Umstellung auf die digitale Produktion schreitet zwar voran, 40 Prozent der Verlage sehen ihren Schwerpunkt jedoch immer noch bei Druckpublikationen. 37 Prozent der Verlage haben bereits auf einen digitalen Herstellungsprozess umgestellt, wobei 54 Prozent der Verlage für die digitale Konvertierung externe Dienstleistungsbetriebe heranzieht. 20 Prozent ziehen eine Umstellung auf Digital First in Betracht. 86 Prozent aller Verlage stellen zusätzlich zu ihren E-Book-Titeln weiterhin noch Print-Ausgaben her. In puncto Vertrieb hat Amazon die Nase als wohl bedeutendster Kanal vorn: 68 Prozent der Verlage setzten ihre E-Books über den Online-Riesen ab. Dies ist nicht zuletzt der Lukrativität geschuldet: Immerhin beziehen 44 Prozent der Gesamtverlage und 68 Prozent der Publikumsverlage über Amazon den größten Teil ihres E-Book-Umsatzes. Apples iBookStore ist für 58 Prozent der Verlagshäuser eine Anlaufstelle. Barnes & Noble liegt mit 52 Prozent im Mittelfeld. Kobo wird von 38 Prozent der Verlage genutzt. Bei den Ausgabegeräten für E-Books ist dagegen Apple höchst angesagt. 53 Prozent der VerlegerInnen selbst ziehen das iPad als Lesegerät jedem anderen vor. Für 46 Prozent ist ein Lesegerät von Amazon eine Option. Die vollständige Studie lesen Sie hier. |

Die vierte
Aptara-Studie zu digitalen Publikationen am US-Buchmarkt attestiert dem E-Book
weite Verbreitung, einem Händler Vorrangstellung und den Verlagen steigende
Umsätze.