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25.09.2012

Donauland-Sachbuchpreis für Robert Menasse

Robert Menasse wird mit dem diesjährigen Donauland-Sachbuchpreis ausgezeichnet. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird heuer am 12. Dezember im Rahmen eines Festaktes in Wien übergeben. Die Laudatio hält der ehemalige deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier.

In der Begründung der Jury heißt es: „Mit Robert Menasse ehrt das Kuratorium des Stiftungsfonds das Werk eines überzeugten Demokraten und eines europäischen Autors, der mit seinen Beiträgen kontinuierlich den kulturellen und politischen Diskurs bereichert.“
In seinem Werk setze sich Robert Menasse „mit unserer Geschichte, insbesondere mit ihren menschengemachten Tragödien und Krisen auseinander“, so die Jury weiter. „Er fordert, unerschrocken und ehrlich über die Ursachen vergangener Katastrophen zu diskutieren und zu fragen, was wir heute verändern müssen, um Wiederholungen historischer Fehler und Irrtümer zu vermeiden. Sein Werk beschreibt und reflektiert die menschliche Handlungsfähigkeit, stiftet zum Nachdenken an und befördert notwendige Debatten unserer Zeit. Dabei erschafft Menasse das Bild einer menschlichen Zukunft, auf die wir Europäer uns beziehen können.“

Menasse wurde 1954 in Wien geboren und studierte in seiner Heimatstadt sowie in Salzburg und Messina Germanistik, Philosophie und Politikwissenschaft. Er lebt zumeist in Wien und im Waldviertel. Sein jüngstes Buch Der Europäische Landbote erschien am 24. September bei Zsolnay.

Foto: Michèle Pauty / Paul Zsolnay Verlag
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