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27.09.2012

Österreichische Kunstbücher auf der New York Art Book Fair

Mit dem Projekt „Collecting Books“ ist der österreichische Konzeptkünstler Bernhard Cella im Rahmen der New York Art Book Fair 2012 (27. bis 30. September) zu Gast im Museum of Modern Art (MoMa/PS1). Die mehr als 700 Kilogramm Drucksorten, die ihre Reise nach Long Island City (NY) bereits angetreten haben, bilden einen Großteil der österreichischen Kunst- und Ausstellungsszene von 2010 bis 2012 ab. Um die 500 Publikationen machen die Sammlung aus. Im begleitenden Katalogbuch sind sie gelistet.

"Die Durchsetzung des Internets als Massenmedium hat das Buch vom Zwang befreit, Informationen zu transportieren. In diesem alten Medium sind neue Diskurs- und
Experimentierfelder entstanden, ein gutes Kunstbuch kann einen Austellungsbesuch ersetzen. Für New York habe ich mich für die Prinzipien der anwachsenden Sammlung und der begehbaren Installation entschieden, mit denen ich schon früher gearbeitet habe. Sie wissen sich Vorbildern aus der New Yorker Konzeptkunst der 1970er Jahre wie Sol LeWitt verbunden. Wie bei jeder Sammlung kommt der Qualität der Einzelelemente eine wesentliche Rolle zu. Bei Collecting Books interessiert mich der Moment der Zusammenschau, der genau dann entsteht, wenn eine gewisse Dichte von zeitnahen Produktionen nebeneinander geordnet werden." Seine hochkarätige Kollektion an Publikationen umfasst neben Museen, Galerien und Ausstellungshallen auch unabhängige Verlage und Künstlerbücher“, erklärt Cella, der auch den Salon für Kunstbuch in Wien führt.

Interviews und laufende Gespräche können bald über den eigens eingerichteten Blog auch aus Österreich mitverfolgt werden. Weitere Informationen sowie eine Liste der TeilnehmerInnen finden Sie hier.

Foto: Salon für Kunstbuch
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