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04.10.2012

Christian Kracht erhält den Wilhelm-Raabe-Literaturpreis

Für seinen Roman Imperium (Kiepenheuer & Witsch) wurde dem Schweizer Schriftsteller Christian Kracht (im Bild) einer der höchstdotierten deutschen Literaturpreise zuerkannt, der mit 30.000 Euro verbundene Raabe-Preis der Stadt Braunschweig.

In der Jury-Begründung hieß es, die Geschichte der deutschen Kolonien zu Kaiserzeiten sei "noch nie so farbig schillernd, so böse komisch, phantastisch realistisch, pathologisch weltbeglückend, so schräg verzerrt" wie von Kracht erzählt worden.

Für den Preis, der am 4. November vergeben wird, waren unter anderen auch die aktuellen Bücher von Droschl-Autorin Iris Hanika (Tanzen auf Beton) und Clemens Setz (Indigo, Suhrkamp) nominiert.

Foto: Frauke Finsterwalder
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