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04.10.2012

Google und US-Verlegerverband schließen Vergleich

Der US-Verlegerverband AAP (Association of American Publishers) und der Internetkonzern Google haben am 4. Oktober 2012 bekannt gegeben, dass sie im siebenjährigen Streit um Urheberrechtsverletzungen bei der Digitalisierung von Bibliotheksbeständen durch Google einen Vergleich erzielt haben.

Die beiden Parteien haben sich direkt miteinander geeinigt, laut AAP ist damit die Zustimmung des Gerichts nicht mehr vonnöten.

Das Settlement beinhaltet, dass US-Verlage nun wählen können, ob sie ihre Bücher und Zeitschriften, die von Google digitalisiert worden sind, im Rahmen des Google Library Project allgemein zugänglich machen oder ihre Titel aus dem Projekt entfernen. Darüber hinaus können US-Verlage auch individuelle Abmachungen mit Google über die Verwendung der Digitalisate treffen, heißt es weiter in der Aussendung der AAP.

Der außergerichtliche Vergleich zwischen US-Verlegerverband und Google berührt das hängige Verfahren zwischen Google und dem US-Autorenverband Authors Guild nicht. Hier steht eine juristische Entscheidung noch aus.
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