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10.10.2012Mehrwertsteuer auf E-Books
Anlässlich
der Eröffnung der Frankfurter Buchmesse gab das Literacy and Book Policy
Commitee der Internationalen Verleger-Union (International
Publishers Association, IPA) einen Bericht zu der seit 2010 jährlich
durchgeführten Studie über die Besteuerung von Büchern und E-Books heraus.88 Länder wurden darin untersucht, erstmals auch die Vereinigten Staaten, der größte Buchmarkt der Welt. Trotz der globalen Wirtschaftskrise und den daraus resultierenden Mehrwertsteuerreformen in vielen Ländern, zählen Bücher generell immer noch zu jenen Gütern, denen man eine geringere Besteuerung oder sogar eine Befreiung zuspricht. Der Trend geht dahin, dass man auch E-Books diese Steuerprivilegien gewähren will. Der Weg zur Gleichbehandlung von gedruckten und elektronischen Büchern sei in den meisten der untersuchten Länder aber noch ein weiter, heißt es in einer Pressemitteilung der IPA weiter. Eine niedrigere Mehrwertsteuer stärke den nationalen Literatursektor, steigere die Zahl der darin Beschäftigten, den lokalen Buchhandel sowie kleinere und mittelgroße Verlage, so IPA-Generalsekretär Jens Bammel. Er hält fest, dass, trotz eines Fortschritts, in 40 Prozent der untersuchten Länder E-Books immer noch steuerlich benachteiligt seien, was auch die Richtlinien der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) verletzte. Die rasante Entwicklung des E-Book-Marktes fordere eine rasche Lösung dieses Problems. Die vollständige Studie können Sie hier nachlesen. |

Anlässlich
der Eröffnung der Frankfurter Buchmesse gab das Literacy and Book Policy
Commitee der Internationalen Verleger-Union (International
Publishers Association, IPA) einen Bericht zu der seit 2010 jährlich
durchgeführten Studie über die Besteuerung von Büchern und E-Books heraus.