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10.10.2012Nacht der MANZ-AutorInnen
Tradition und Innovation, das
waren die Pole, zwischen denen sich am 4. Oktober 2012 die „Nacht der
MANZ-AutorInnen“ bewegte. In diesem Geist war 1913 das Wiener Konzerthaus, in
dessen Mozartsaal der Galaabend stattfand, gegründet worden, diesem Geist fühle
sich seit jeher auch die MANZ’sche Verlags- und Universitätsbuchhandlung
verpflichtet. Mit diesen Worten begrüßte Susanne Stein,
geschäftsführende Gesellschafterin (im Bild), die mehr als 250 AutorInnen
ihres Verlags. Als steingewordenes Symbol der Verbindung von Überlieferung und Weiterentwicklung nannte Stein das die Buchhandlung MANZ zierende Portal von Adolf Loos, das heuer seinen 100. Geburtstag feiert. Sie würdigte Mut und Innovationsgeist ihrer Vorfahren Markus und Richard Stein, deren Offenheit für Neues dem Verlag seine heutige Stellung als Marktführer für Rechtsinformation ermöglicht habe. Als Herausforderungen für den Fachverlag der Zukunft nannte Susanne Stein das steigende Bedürfnis der KundInnen nach Mobilität. Diesem habe MANZ zuletzt mit „webHONORAR“, einer browsergestützten Anwaltssoftware, und der Übernahme des Geschäftszweigs für Firmenbuch, Grundbuch, Melderegister sowie der Übermittlungsstelle zum elektronischen Rechtsverkehr von der Telekom Austria Rechnung getragen. „Als Markführer ist es die Aufgabe von MANZ, dem Kunden das von Ihnen, unseren Autorinnen und Autoren, Geschriebene im richtigen Moment, am richtigen Ort in der passend Art zur Verfügung zu stellen." Verleihung der MANZ-Autorenpreise Im Anschluss an das Galadiner folgte die traditionelle Verleihung der MANZ-Autorenpreise, die heuer in vier Kategorien vergeben wurden: Fachbuch, Sachbuch, Handbuch und Neues Periodikum. Die Moderation dieses Teils übernahm Verlagsleiter Wolfgang Pichler. Der Preis für die „Produktinnovation Fachbuch“ ging an Franz Mohr, Leiter der Abteilung für Exekutions- und Insolvenzrecht im Bundesministerium für Justiz und Vorsitzender der Insolvenzrechtsreformkommission, für die 11. Auflage der Großen Gesetzausgabe zur Insolvenzordnung. Der Autor habe, so MANZ-Programmbereichsleiter Peter Dax, einen großen Mehrwert geschaffen: einen wirklich vollständigen Überblick zur relevanten Rechtsprechung nach der Reform. Selbstironie bewies Mohr in seinen Dankesworten, in denen er den ständigen wachsenden Umfang seines Buches mit dem Wahlspruch „Less is Mohr“ kommentierte. Die „Produktinnovation Sachbuch“ konnte dann Barbara Sternthal für ihren (mittlerweile dritten) Reiseführer für Juristen, Bastille, Boulevards, Bourbonen, verbuchen. Christopher Dietz, Pressechef bei MANZ, lobte die promovierte Theaterwissenschaftlerin und Autorin für die seltene Verbindung von Kreativität und Präzision, die die Arbeit mit ihr besonders fruchtbar gestalte. Den Preis für die Produktinnovation Handbuch nahmen dann Philipp Vondrak und Daniel Varro (letzter in Vertretung von Franz Althuber) für ihr Handbuch Steuerrecht für Juristen in Empfang. MANZ-Programmbereichsleiter Christian Giendl lobte den mutigen Perspektivenwechsel beim Aufbau des Werks: Statt der Gliederung in verschiedene Steuerarten hatten die Autoren eine innovative Gliederung nach Themenkreisen gewählt. Heinz Korntner, stellvertretender MANZ-Verlagsleiter, überreichte schließlich den Preis für die „Produktinnovation Neues Periodikum“ an Autor Elias Felten, der den beruflich verhinderten Herausgeber Bernhard Spiegel vertrat. Spiegel habe, so Korntner, nach dem Tod seines Co-Herausgebers Helmut Siedl die ursprüngliche Loseblattausgabe zum Zwischenstaatlichen Sozialversicherungsrecht gemeinsam mit einem neuen Autorenteam komplett umgestaltet und damit großen Anklang in der Fachwelt und auf dem Markt gefunden. Mit der Preisverleihung ging der offizielle Teil des Abends zu Ende. Im Saal und im Foyer nutzen die Gäste aus den Höchstgerichten, aus Forschung und Lehre und aus den rechtsberatenden Berufen noch die Gelegenheit zum ungezwungenen Austausch, bevor die „Nacht der MANZ-AutorInnen“ gegen ein Uhr morgens zu Ende ging. Foto: Manz |

Tradition und Innovation, das
waren die Pole, zwischen denen sich am 4. Oktober 2012 die „Nacht der
MANZ-AutorInnen“ bewegte. In diesem Geist war 1913 das Wiener Konzerthaus, in
dessen Mozartsaal der Galaabend stattfand, gegründet worden, diesem Geist fühle
sich seit jeher auch die MANZ’sche Verlags- und Universitätsbuchhandlung
verpflichtet. Mit diesen Worten begrüßte Susanne Stein,
geschäftsführende Gesellschafterin (im Bild), die mehr als 250 AutorInnen
ihres Verlags. 