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12.10.2012Literaturnobelpreis geht an Mo Yan
Heuer geht der Nobelpreis für Literatur an Mo Yan. Das gab der Sekretär der
Königlich-Schwedischen Akademie der Wissenschaften, Peter Englund,
am 11. Oktober in Stockholm bekannt. Mo Yan (auf Deutsch "keine Sprache") ist das Pseudonym von Guan Moye. Der Literat wurde 1956 in Gaomi in der Provinz Shandong geboren und gilt spätestens seit Zhang Yimous preisgekrönter Verfilmung seines Romans Das rote Kornfeld auch international als einer der wichtigsten und erfolgreichsten Autoren der chinesischen Gegenwartsliteratur. Auf Deutsch sind folgende Titel des Preisträgers im Unionsverlag erschienen:
Dotation gesenkt Die Dotation des Literaturnobelpreises ist heuer von 10 auf 8 Millionen Schwedische Kronen (etwa 930.000 Euro) gesenkt worden. Die 20-prozentige Senkung sei notwendig geworden, um eine gute, an die Inflation angepasste Rendite für das Kapital der Stiftung sicherzustellen, hieß es in einer Aussendung der Nobel Foundation im Juni dieses Jahres. Im vergangenen Jahr wurde der schwedische Lyriker Tomas Tranströmer mit dem Literaturnobelpreis gewürdigt. Der Nobelpreis für Literatur wird seit 1901 – mit Unterbrechungen vor allem während der Weltkriege – jährlich vergeben. Nach dem testamentarischen Willen des schwedischen Preisstifters Alfred Nobel (1833–1896) erhält derjenige den Preis, „der in der Literatur das Ausgezeichnetste in idealistischer Richtung hervorgebracht hat“. Der Preis wird traditionell am 10. Dezember, dem Todestag des Stifters Alfred Nobel, in Stockholm überreicht. Foto: Unionsverlag |

Heuer geht der Nobelpreis für Literatur an Mo Yan. Das gab der Sekretär der
Königlich-Schwedischen Akademie der Wissenschaften, Peter Englund,
am 11. Oktober in Stockholm bekannt. 