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22.10.2012Brigitte Hamann erhält Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels
Der
Hauptverband des Österreichischen Buchhandels (HVB) und der Fachverband Buch-
und Medienwirtschaft der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) verleihen den
diesjährigen Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken
und Handeln andie deutsch-österreichische Historikerin und Sachbuchautorin Brigitte Hamann. Das gab HVB-Präsident Gerald Schantin am 22.
Oktober in einer Pressekonferenz zur internationalen Buchmesse und
Lesefestwoche BUCH WIEN 12 bekannt. Der Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln wird 2012 bereits zum 23. Mal gemeinsam vom Hauptverband des Österreichischen Buchhandels und dem Fachverband Buch- und Medienwirtschaft der Wirtschaftskammer Österreich verliehen. Die Jury bestand in diesem Jahr vonseiten des Hauptverbands aus Gerald Schantin (Präsident des Hauptverbands des Österreichischen Buchhandels), Benedikt Föger (Vorsitzender des Österreichischen Verlegerverbands) und Erwin Riedesser (Vorsitzender des Österreichischen Buchhändlerverbands), seitens der Wirtschaftskammer aus Michael Kernstock (Obmann des Fachverbands der Buch- und Medienwirtschaft in der WKÖ), Georg Glöckler (Obmann der Fachgruppe Wien der Buch- und Medienwirtschaft in der WKÖ), Friedrich Hinterschweiger (Stv. Obmann des Fachverbands der Buch- und Medienwirtschaft in der WKÖ) und Karl Herzberger (Geschäftsführer des Fachverbands der Buch- und Medienwirtschaft in der WKÖ). Die bisherigen PreisträgerInnen Der Preis wurde erstmals 1990 an Milo Dor vergeben, weitere PreisträgerInnen waren Viktor Frankl, Inge Merkel, Kardinal Franz König, Gerhard Roth, Simon Wiesenthal, Hugo Portisch, H. C. Artmann, Christine Nöstlinger, Sir Peter Ustinov, Josef Haslinger, Karl-Markus Gauß, Ilse Aichinger, Konrad Paul Liessmann, Erich Hackl, Barbara Frischmuth, Klaus Wagenbach, Martin Pollack, Paul Lendvai, Erika Pluhar, Armin Thurnher und Alfred Komarek. Brigitte Hamann, geboren in Essen, promovierte Historikerin, ist durch ihre zahlreichen Bücher zur Geschichte Österreichs (unter anderem Rudolf – Kronprinz und Rebell, Elisabeth – Kaiserin wider Willen) und des Nationalsozialismus auch international bekannt geworden. Ihr zuletzt erschienenes Buch Hitlers Edeljude. Das Leben des Armenarztes Eduard Bloch knüpft an die beiden vieldiskutierten Werke Hitlers Wien und Winifred Wagner oder Hitlers Bayreuth an. Brigitte Hamann erhielt u. a. den Anton-Wildgans-Preis (1995), den Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch (1998), den Ehrenpreis des Presseclubs Concordia (2002) und den Preis der Stadt Wien für Publizistik (2004) sowie 2006 die Ehrenmedaille der Bundeshauptstadt Wien in Silber. Zuletzt erschien von der Preisträgerin im Piper Verlag u. a.: Österreich. Ein historisches Porträt (2009), Hitlers Edeljude. Das Leben des Armenarztes Eduard Bloch (2008), Mozart. Sein Leben und seine Zeit (2006), Kronprinz Rudolf. Ein Leben (2005), Die Familie Wagner (2005), Der erste Weltkrieg. Wahrheit und Lüge in Bildern und Texten (2004), Winifred Wagner oder Hitlers Bayreuth (2002) und Hitlers Wien. Lehrjahre eines Diktators (1996), Bertha von Suttner. Ein Leben für den Frieden (1986), Elisabeth. Kaiserin wider Willen (1981). Foto: Peter von Felbert |
