Newsfeed abonnieren:
Was ist RSS?
Anleitung für Internet Explorer 7
Zurück zur Übersicht
23.10.2012
PHILIPP. Der Lese-Award 2012

Die Jury von PHILIPP. Der Lese-Award hat
getagt und die neun Nominierungen der drei Kategorien bekanntgegeben. Die
Preisverleihung sowie die Übergabe der Medien- und Buchpakete erfolgt im Rahmen
einer Lesegala, die am 28. November 2012 im Audienzsaal des Bundesministeriums
für Unterricht, Kunst und Kultur (BMUKK) in Wien stattfinden wird.
Zum zweiten Mal prämiert der
Österreichische Buchklub der Jugend damit, heuer in Zusammenarbeit mit dem BMUKK, der
Kleinen Kinderzeitung und
der
Welt der Kindernachrichten, die
besten Leseprojekte Österreichs, bei denen Menschen miteinander lesen. Als
größte Non-Profit-Organisation zur Leseförderung will er Volks- und
Sekundarschulen sowie außerschulische Institutionen zu kreativen Leseprojekten animieren.
Die Jury, bestehend aus
Maria Dippelreiter (BMUKK),
Elisabeth Fuchs (Stadtschulrat für
Wien),
Petra Prascsaics (
Kleine
Zeitung),
Christa Prets
(Österreichischer Buchklub der Jugend) und
Michael
Schnepf (
Buchkultur), hat in den vergangenen Monaten 230 Einreichungen auf
Nachhaltigkeit, Innovation, Originalität und mediale Vielfalt geprüft sowie auf
die besondere Förderung von Kindern mit Leseschwäche und mit
Migrationshintergrund hin untersucht.
Folgende Leseprojekte wurden für den
Lese-Award 2012 nominiert:
Kategorie 1: Schulen auf der Grundstufe I
und II- Die Volksschule Neilreichgasse (Wien)
thematisierte in ihrem Projekt das geschlechtsspezifische Leseverhalten der
SchülerInnen bei der Lektürewahl: Lesen alle Mädchen Pferdebücher, lesen
Buben nur Bücher über Fußball?
- Als das Lesen eine ganze Schule
(Gemeinde) vernetzte: Durch Einbeziehung der Gemeinde gelang es der Volksschule
Zwettl/Rodl (Oberösterreich) Lesefreude zu vermitteln und jedes Kind
bestmöglich zu fördern.
- Alle Kinder lernen lesen: Die Volksschule
Tarsdorf (Oberösterreich) stellte ihr Projekt unter das Motto des Brückenbauens
und bewirkte damit einen Brückenschlag: zwischen den einzelnen
Volksschulklassen, zur Schwerstbehindertenklasse, in die Kindergärten und zu
den Eltern.
Kategorie 2: Schulen auf der Sekundarstufe
I und II- Um Lesefreude und Lesefähigkeit ihrer
SchülerInnen zu steigern, startete die Mittelschule Sulz-Röthis (Vorarlberg)
einen Wettaufruf: Es galt, das
Körpergewicht der DeutschlehrerInnen (380kg) durch das Gewicht der von allen
SchülerInnen in diesem Schuljahr gelesenen Bücher zu übertreffen.
- Die Musik- und Kreativ-Modellschule
Korneuburg (Niederösterreich) erarbeitete
klassenübergreifend das Theaterstück Hilde entdeckt den Garten, in dem die
verschiedensten Begabungen (Dramaturgie, Übersetzung, Bühnenbild, Ton- und
Lichttechnik) entfaltet werden konnten.
- Die Berufsschule für Einzelhandel und
EDV-Kaufleute (Wien) startete die übergreifende
Werbekampagne wir:sind:lesen von
Jugendlichen für Jugendliche.
Kategorie 3: Außerschulische Projekte:
Kindergärten, Bibliotheken, Gemeinden- Volksschulkinder und gehörlose Menschen
publizierten gemeinsam in der Lesewelt Pinsdorf (Oberösterreich) ein weltweit
einzigartiges Bilderbuch in Schrift- und Gebärdensprache, das unter dem Titel Freunde für immer erscheinen wird.
- Die Landessonderschule Mäder (Vorarlberg)
betreut körper- und schwerstmehrfachbehinderte Kinder. Am Lesetag mit dem Titel
Kino im Kopf stellten diese ihre
Lesefähigkeiten unter Beweis und zeigten, dass sie bei empfundener Lesefreude
zu großen Leistungen fähig sind.
- Die öffentliche Bibliothek Poysdorf
(Niederösterreich) hat sich zum Ziel gesetzt, durch ein attraktives und
vielfältiges Jahresprogramm unter dem Motto Increasing
Reading Competences in Rural Areas die Lesefreudigkeit in allen
Bevölkerungsschichten und quer durch alle Bildungsebenen zu fördern.
Weiterführende Informationen zu den
Nominierungen und eingereichten Projekten erhalten Sie unter
www.lese-award.at
oder
www.buchklub.at.