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17.02.2010Österreichische und deutsche VerlegerInnen in SerbienDie Leipziger Buchmesse will im kommenden Jahr die Aufmerksamkeit verstärkt auf die Literatur Serbiens lenken, da diese im deutschsprachigen Raum noch recht wenig rezipiert wird. Pro Jahr werden keine zehn Titel ins Deutsche übersetzt.Um sich selbst ein Bild vom Literaturbetrieb Serbiens zu machen und Kontakte zu serbischen VerlegerInnen und AutorInnen zu knüpfen, reisten vom 1. bis 4. Februar VertreterInnen aus Österreich und Deutschland nach Serbien. Mit dabei waren Herbert Ohrlinger (Zsolnay Verlag), Lojze Wieser (Wieser Verlag) und Doris Schrenk (Folio Verlag) sowie deutsche KollegInnen des Luchterhand Literaturverlags, des DuMont Buchverlags, des S. Fischer Verlags und der MSB Matthes & Seitz Berlin Verlagsgesellschaft. Begleitet wurde die Delegation vom Direktor der Leipziger Buchmesse, Oliver Zille, Annemarie Türk von KulturKontakt Austria und dem in Köln lebenden, serbischstämmigen Schriftsteller Dragoslav Dedović. In Belgrad wurde die Delegation u. a. vom serbischen Kulturminister Nebojša Bradić empfangen. Dieser gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass das Jahr 2011 der Durchbruch für die serbische Literatur im deutschsprachigen Raum wird und appellierte an die deutschprachigen Verlage, ihn in diesem Vorhaben zu unterstützen. |


