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19.02.2010Petzner-Klage gegen Czernin abgewiesen
Die Klage von
BZÖ-Generalsekretär Stefan Petzner gegen den Roman Weiße Nacht (Czernin) von David
Schalko wurde von Richterin
Katja Bruzek am Freitag, dem 19. Februar, abgewiesen. Es handle sich bei dem Buch fraglos um eine künstlerische und fiktive Auseinandersetzung mit aktuellen politischen Phänomenen und Heilslehren, aber nicht um einen biografischen Text. Petzner, der sich in der Hauptfigur Thomas wiedererkannte, hatte im Dezember des vergangenen Jahres einen Antrag auf finanzielle Entschädigung für die erlittene Kränkung gestellt. „Jedes andere Urteil wäre nicht nur eine Überraschung gewesen, sondern auch ein handfester Skandal in Sachen Freiheit der Kunst. Das Buch ist kein Enthüllungsroman über Stefan Petzner, sondern ein Fantasy-Märchen, eine klare Satire, die sich an reale politische Geschehnisse nur anlehnt. Das wird auch Herr Petzner akzeptieren müssen“, so David Schalko. Czernin-Verleger Benedikt Föger: „Seit mehr als zehn Jahren tritt der Czernin Verlag mit seinem Programm gegen rechte und unmenschliche Strömungen in der österreichischen Politik und Gesellschaft auf, wie sie Jörg Haider und seine Gefolgsleute vertreten haben und vertreten. Es ist nicht neu, dass dies bekämpft wird. Zum Glück wieder einmal erfolglos.“ Stefan Petzner hat Berufung eingelegt, die Verhandlung findet im Sommer am Oberlandesgericht Wien statt. |

Die Klage von
BZÖ-Generalsekretär Stefan Petzner gegen den Roman 
