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19.07.2010

Gustav-Heinemann-Friedenspreis

Folgende drei Jugendbücher wurden für den Gustav-Heinemann-Friedenspreis für Kinder- und Jugendbücher 2010 nominiert:

- Weggesperrt (Cecilie Dressler) von Grit Poppe ist eine autobiografische Schilderung einer Kindheit in der DDR mit persönlichen Episoden aus dem Alltagsleben.
- Such dir was aus, aber beeil dich! Kindsein in zehn Kapiteln (Fischer Schatzinsel) von Nadia Budde schildert aus der Perspektive eines kleinen Jungen das Grauen der Judenverfolgung.
- Einmal (Carlsen) von Morris Gleitzman aus dem Englischen von Uwe-Michael Gutzschhahn. Ein zeitgeschichtlicher Roman über ein Erziehungsheim für Kinder in der DDR, der beispielhaft das kaum erträgliche Leben dokumentiert.

Der mit 7.500 Euro dotierte Preis prämiert Kinder- und Jugendbücher, die durch ihre literarisch-ästhetische Qualität überzeugen. Sie sollen junge Menschen ermutigen, sich für Menschenrechte, für friedliche Formen der Konfliktbewältigung sowie für Toleranz und Zivilcourage einzusetzen.
Der Preis erinnert an den ehemaligen deutschen Bundespräsidenten Gustav W. Heinemann (Foto), der der Friedensforschung und -erziehung besondere Impulse gab.

Das Preisbuch des seit 1983 vom Land Nordrhein-Westfalen verliehenen Gustav-Heinemann-Friedenspreises wird von einer unabhängigen siebenköpfigen Jury unter dem Vorsitz des Journalisten und Autors Reinhard Griebner ausgewählt und Ende August bekanntgegeben.

Foto: Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen
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