Mit Bedauern und Unverständnis nehmen Branchenvertreter der Schweiz, Österreichs und
Deutschlands den Fall der Preisbindung für Bücher in der deutschsprachigen
Schweiz zur Kenntnis. Der Schweizer Bundesrat hat sich gegen die Preisbindung
entschieden, obwohl gerade eine gesetzliche Regelung ausgearbeitet wird, die vom Schweizer Nationalrat im
Dezember 2006 mit großer Mehrheit verlangt wurde. Die österreichische Preisbindung bleibt unbetroffen. "Für die
überwiegende Mehrheit der Deutschschweizer Buchbranche ist es unverständlich,
dass der Bundesrat in einer neoliberalen Grundhaltung den kulturellen
Funktionen des Buchmarkts in der Schweiz kein Gewicht einräumt.