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19.07.2010Fachverlage im Strukturwandel
Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft
PricewaterhouseCoopers (PwC) legte
seine Studie "From paper to
platform: transforming the B2B publishing business model. Outlook for B2B
publishing in the digital age" zur Geschäftsentwicklung in Fachverlagen
vor.Die Studie untersucht die Entwicklung des Marktes für Fachinformationen aus Sicht der NutzerInnen, der Werbetreibenden und der Verlage in den USA, Niederlande, Frankreich, Großbritannien und Deutschland. Neben der Befragung von KonsumentInnen und ExpertInnen wurden quantitative Marktanalysen und Prognosen vorgenommen, woraus das Unternehmen Handlungsempfehlungen für Fachverlage ableitet. Weltweite Umsatzeinbrüche und wenig Optimismus für die nächsten Jahre Der wirtschaftliche Abschwung auf dem Markt für Fachinformationen war im Jahr 2009 mit einem weltweiten Einbruch von 10,4 Prozent deutlich zu spüren. In Deutschland gingen dementsprechend die Werbeerlöse der Fachzeitschriften um mehr als 14 Prozent, die Vertriebserlöse um rund 4 Prozent zurück. Die Umsätze mit Auskunfts- und Verzeichnismedien sanken um 3 Prozent. Auch für die nächsten zwei Jahre sind die Aussichten, laut der veröffentlichten Studie, wenig optimistisch, sodass auf dem deutschen Markt für Fachinformationen kaum Wachstum zu erwarten wäre, wovon aber zumindest der digitale Bereich ausgenommen sein soll. So rechnet PwC bis zum Jahr 2014 mit einem durchschnittlichen Wachstum von 24,1 Prozent für Online-Werbung bei Fachzeitschriften. Die digitalen Werbeerlöse der Verzeichnismedien sollen des Weiteren die Rückgänge in den Printmedien durch ein überdurchschnittlich starkes Wachstum von 17,8 Prozent jährlich ausgleichen. Fachverlage im Strukturwandel Hinsichtlich der anhaltenden Digitalisierung und des zunehmenden Angebots von E-Readern zeigt PwC neue Erlöspotenziale auf und weist zugleich auf die Notwendigkeit neuer Geschäftsmodelle und neuer Angebots- und Vertriebsmöglichkeiten hin, die auch durch den wirtschaftlichen Abschwung erforderlich wären. Für Fachverlage dürfte allerdings, so PwC, die größte Herausforderung der kommenden Jahre in der Orientierung am Konsument/an der Konsumentin bzw. deren Anforderungen und Gewohnheiten liegen. Dies bedeute die Entwicklung von reinen Inhalte-Lieferanten zu Dienstleistern, die in den Arbeitsalltag der NutzerInnen integriert sind. Zur Generierung neuer Erlösquellen sollen neben Inhalten auch passende Software-Lösungen oder Dienstleistungen wie Seminare angeboten werden. Weitere Informationen finden Sie hier sowie den vollständigen Bericht hier. |

Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft
PricewaterhouseCoopers (PwC) legte
seine Studie 
