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22.07.2010ÖNB erwirbt Briefnachlass von Heimito von Doderer
„Der Österreichischen Nationalbibliothek ist es
gelungen, durch den Ankauf von 44 Briefen von Heimito von Doderer an den
Germanisten Dietrich Weber den bereits reichhaltigen Nachlass-Bestand des
großen Dichters um bedeutende Autografen zu erweitern. Äußerst bemerkenswert
und auffällig ist die Gestaltung der Briefe, sie wurden in mehreren Farben
geschrieben“, so Generaldirektorin Johanna Rachinger über die Neuerwerbung.Über geraume Zeit pflegte der deutsche Germanist und Literaturwissenschaftler Dietrich Weber (1935-2008), dessen Forschungsschwerpunkt das Werk Heimito von Doderers (1896-1966) war, einen regen, persönlichen und brieflichen Austausch mit dem österreichischen Schriftsteller. Die aus den Jahren 1959 bis 1966 stammenden, nun von der Österreichischen Nationalbank erworbenen Briefe kreisen inhaltlich zunächst um eine Bibliografie der Werke Heimito von Doderers, die Weber mithilfe des Dichters vervollständigte. Darüber hinaus tritt ein persönlicher Aspekt in den Briefen zum Vorschein, da sich von Doderer von den Interpretationen des noch „jungen“ Forschers offensichtlich angesprochen fühlte und sich von ihm verstanden wusste. So finden vor allem die Werke Die Merowinger oder die totale Familie (1962) und Die Wasserfälle von Slunj (1963) namentliche Erwähnung. Deutlich tritt auch die enge Freundschaft und Verbindung des Ehepaars von Doderer mit dem Ehepaar Weber hervor. Der Nachlass ist vollständig erschlossen und über die Kataloge der Österreichischen Nationalbibliothek hier abrufbar. Foto: ÖNB |

„Der Österreichischen Nationalbibliothek ist es
gelungen, durch den Ankauf von 44 Briefen von Heimito von Doderer an den
Germanisten Dietrich Weber den bereits reichhaltigen Nachlass-Bestand des
großen Dichters um bedeutende Autografen zu erweitern. Äußerst bemerkenswert
und auffällig ist die Gestaltung der Briefe, sie wurden in mehreren Farben
geschrieben“, so Generaldirektorin Johanna Rachinger über die Neuerwerbung.
