|
Newsfeed abonnieren:
02.03.2010Schweizer Ständerat für die Buchpreisbindung
Nach dem Nationalrat hat sich auch der Schweizer Ständerat
am 2. März mit 19 zu 15 Stimmen (eine Enthaltung) für fixe Buchpreise
ausgesprochen. Dani Landolf, Geschäftsführer des Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verbands
(SBVV), wertet dies als gutes Zeichen. Besonders die Beibehaltung des
sogenannten Zweckartikels sei ein „klares Bekenntnis zum Buch als Kulturgut“. Dieser
Artikel besagt, dass das Gesetz die Vielfalt und die Qualität des Kulturgutes
Buch fördern und möglichst vielen LeserInnen den Zugang zu Büchern zu den
bestmöglichen Bedingungen gewährleisten solle. Kritiker wollten den Artikel
ersatzlos streichen und monierten, die Regulierung der Bücherpreise könne
diesen Zweck gar nicht erfüllen.Kritisch beurteilt Landolf indes den Beschluss des Ständerates, über das Internet bestellte Bücher aus dem Ausland von der Preisbindung auszunehmen: „Das ist absurd – ein merkwürdiger, aber auch sehr durchsichtiger Versuch der Gegner, dieses Gesetz zu unterminieren. Wir werden versuchen, diesen Passus aus dem Gesetz herauszukriegen.“ Nachdem sich beide Kammern des eidgenössischen Politsystems grundsätzlich für eine Wiedereinführung der Buchpreisbindung ausgesprochen haben, geht es nun darum, inhaltliche Differenzen zwischen National- und Ständerat auszuräumen. Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrats (WAK-N) wird am 12. April über das Gesetz beraten. |

Nach dem Nationalrat hat sich auch der Schweizer Ständerat
am 2. März mit 19 zu 15 Stimmen (eine Enthaltung) für fixe Buchpreise
ausgesprochen. Dani Landolf, Geschäftsführer des Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verbands
(SBVV), wertet dies als gutes Zeichen. Besonders die Beibehaltung des
sogenannten Zweckartikels sei ein „klares Bekenntnis zum Buch als Kulturgut“. Dieser
Artikel besagt, dass das Gesetz die Vielfalt und die Qualität des Kulturgutes
Buch fördern und möglichst vielen LeserInnen den Zugang zu Büchern zu den
bestmöglichen Bedingungen gewährleisten solle. Kritiker wollten den Artikel
ersatzlos streichen und monierten, die Regulierung der Bücherpreise könne
diesen Zweck gar nicht erfüllen.
