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06.02.2008Israel als Ehrengast der Buchmessen von Turin und Paris umstritten
Wie boersenblatt.net berichtet, äußerten italienische Politiker von zwei linksextremen Parteien sowie
Vertreter pro-arabischer Gruppen den Verdacht, dass hier
anlässlich der Feierlichkeiten im 60. Jahr der Staatsgründung Israels
einseitig Partei im Nahostkonflikt genommen würde.Angesichts des israelisch-palästinensischen
Konflikts und besonders wegen der jüngsten Ereignisse im Gaza-Streifen
forderten sie von den Veranstaltern der 21. Fiera del Libro di Torino (8.-12.5.),
die Einladung an Israel rückgängig zu machen. Vonseiten islamischer
Fundamentalisten gibt es Boykottaufrufe sowohl für die Turiner, als auch für die Pariser Messe (Salon du Livre vom
14.-19. März), die ebenfalls Israel als Ehrengast geladen hat. laut boersenblatt.net hat der
israelische Lyriker Aharon Shabtai bereits
angekündigt, aus Protest gegen die Politik seiner Regierung weder nach
Paris noch nach Turin fahren zu wollen. Italienische Spitzenpolitiker haben sich dagegen für eine Teilnahme Israels ausgesprochen. Repräsentanten der Turiner Messe verteidigten in einem
offenen Brief die Wahl Israels als „eine Wahl für die israelische
Kultur“. Den vollständigen Artikel finden Sie hier. |

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