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10.04.2008

Sachbuchpreis Danubius an Rudolf Taschner

Der Donauland Sachbuchpreis Danubius 2007 geht an den Mathematiker Rudolf Taschner. Diese Entscheidung traf die Jury der Donauland-Stiftung, die alljährlich den Donauland Sachbuchpreisträger festlegt. Dem Autor sei es mit seinem neuesten Buch Zahl. Zeit. Zufall. Alles Erfindung? gelungen, „das sperrige Thema Mathematik so populär aufzubereiten, dass damit viele neue Leser angesprochen“ würden.

Rudolf Taschner wurde 1953 in Ternitz geboren, studierte an der Universität Wien Mathematik und Physik. 1977 begann er an der TU Wien zu arbeiten, an der er bis heute als Professor am Institut für Analysis und Scientific Computing tätig ist. 2004 wurde er vom Klub der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten zum Wissenschaftler des Jahres gewählt, erst kürzlich wurde Zahl. Zeit. Zufall zum Wissenschaftsbuch des Jahres 2008 gekürt. Weitere Bücher des Autors: Das Unendliche, Mathematiker ringen um einen Begriff, Der Zahlen gigantische Schatten, Musil, Gödel, Wittgenstein und das Unendliche.

Der Donauland Sachbuchpreis Danubius 2007 ist mit 10.000 Euro dotiert und wird im Herbst 2008 im Rahmen einer Gala verliehen. Erstmals wurde er 1975 verliehen - mit der Stiftung des Preises setzten sich die Initiatoren, Wilhelm Scheriau und Reinhard Mohn, das Ziel, das moderne Sachbuch zu fördern. Preisträger waren u. a. Hugo Portisch, Heinrich Harrer, Bruno Kreisky, Kardinal Franz König, Hans Hass, Alice Schwarzer, Oliver Rathkolb und Erich Hackl. Rudolf Taschner ist der 33. Preisträger.

Foto: © Ferry Nielsen 
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