Biermann, Wolf
Shakespeare deutsch
Wolf Biermann hat sich der Sonette von
Shakespeare angenommen und 40 davon ins Deutsche übersetzt – und vertont. Ein
Gespräch mit dem Autor über das Schreiben, das Singen und die DDR.

Wie kam es zu den Shakespeare-Übersetzungen, was interessiert
Sie an Shakespeare?
Shakespeare-Sonette
zu übersetzen ist das Unoriginellste, das es gibt. Alle machen es, alle haben
es versucht, die Berühmten wie die Unberühmten, damals wie heute, und das wird
auch so bleiben. Natürlich macht es jeder, der diesen Versuch unternimmt, in
dem Glauben, er könnte es besser als alle anderen. Wenn er diesen holden Wahn
nicht hätte, wäre es Zeit- und Lebensverschwendung. Natürlich muss auch ich
dieser Meinung sein, sonst wäre es geradezu zynisch, die Menschheit damit zu
behelligen. Aber ich kann mich auch grotesk irren, ob es mir gelungen ist. Das
müssen leider Sie entscheiden. Aber eines kann ich Ihnen sagen: Treuer als alle
anderen Übersetzungen sind meine Nachdichtungen allemal.
Sind „Nachdichtung“ und „Werktreue“ nicht ein
Widerspruch?
Das ist das
uralte Problem: Eine Übersetzung von Gedichten soll die Quadratur des Kreises
leisten. Sie soll authentisch sein, denn wir wollen schließlich ein Gedicht von
William Shakespeare und nicht von Wolf Biermann lesen. Gleichzeitig soll es
aber auch autark und nicht nur authentisch sein. Und autark heißt letztlich,
dass es ein starkes deutsches Gedicht sein soll, ohne den Hinweis, dass es eine
Übersetzung ist. Um es also kurz und missverständlich zu sagen: Ob einem das
gelingt, hängt ausschließlich davon ab, ob der Transportarbeiter seine eigene
Sprache kann, und nicht, wie die Kinder und Laien denken, die fremde Sprache.
Man kann sich von gebildeteren Leuten helfen lassen, die vertrauter in der
fremden Sprache sind. Doch dann hat man nur das Worte-Material und noch lange
kein Gedicht in der eigenen Sprache.
Sie haben 40 der 154 Sonette übersetzt. Nach
welchen Kriterien haben Sie ausgewählt?
Ich habe
natürlich die ausgewählt, die ich für die allerbesten halte. Die magische Zahl
40 stammt von Wystan Hugh Auden, dem englischen Dichter in Amerika, der
apodiktisch festgelegt hat, dass 40 die allerbesten sind. Welche hat er uns
nicht verraten, muss er auch nicht, denn das weiß ich selber.
Shakespeare ist nicht der einzige englischsprachige
Autor geblieben, den Sie übersetzt haben. Was bedeutet Ihnen das Übersetzen?
Das habe ich von
Anfang an gemacht, zuerst aus einem kindlichen, romantischen,
sentimental-politischen Grund. Als ich 1965 verboten wurde – ich war 29 Jahre
alt –, verliebte ich mich in Eva-Maria Hagen, der Mutter von Nina, einen
Filmstar der DEFA. Weil sie auf dieser Liebe beharrte und sich von der
Obrigkeit nicht erpressen ließ, wurde sie von den Kunstfunktionären abgestraft
und kam in eine schwere Krise, weil sie kein Geld verdiente und als Künstlerin
kalt gestellt werden sollte. Was habe ich gemacht? Ich habe ihr Lieder aus dem
Russischen, Schwedischen, Französischen, Englischen ins Deutsche und in eine
singbare Form gebracht. Damit ist sie aufgetreten: „Lieder aus aller Welt“, die
alle nach Biermann rochen, aber mein Name wurde natürlich nicht genannt. So
konnte sie im doppelten Sinn überleben: sowohl was das Geld, als auch was das
Seelengeld betraf.
Welche Art von übersetzter Literatur war in
der DDR erlaubt, wer hat Übersetzungen genehmigt?
Meine
Übersetzungen wurden ja nicht gedruckt. Ich hätte auch „Hänschen klein ging
allein“ nachdichten können, und es wäre nicht gedruckt worden, weil mein Name
geächtet war. Ansonsten galt für Übersetzungen, was für jede Literatur galt:
Sie musste die Hürden der Zensur überwinden.
Welchen Platz hat das politische, engagierte
Lied heute? Wie erleben Sie Ihre Konzerte?
In meine Konzerte kommen sehr verschiedene
Menschen, das extreme Gegenteil davon, was die Fachleute ein Zielgruppenpublikum
nennen. Nicht nur die Kids, nicht nur die alten Säcke, die Linken, die
Intellektuellen, sondern im allerbesten Sinn gemischt. So kommen zum Beispiel
solche, die als Kinder meine Lieder bei ihren Eltern hörten. Jetzt, wo sie
selbst erwachsen sind, möchten sie sich diesen Vogel mal selber anhören wie er
zwitschert. Dabei passiert
etwas Interessantes: Sie lieben die neuen Lieder, die ich jetzt schreibe,
während ihre Eltern sich emotional an jene Lieder festklammern, die sie hörten,
als sie mit sich und der Welt noch größeres vorhatten. Das geht uns allen so,
mir auch. Man kann die Kunstwerke, die man in einer Lebensphase in sich
reingelassen hat – oder wie meine Kinder sagen: sich reingezogen hat – nicht
mehr von der jeweiligen Lebenssituation trennen. So verwechselt man leicht
eines mit dem anderen.
Apropos „mit der Welt etwas vorhaben“: Sie
sind 1953 aus dem Westen in die DDR gegangen. Was waren Ihre Motive?
Sie wissen, ich
komme durch Zufall der Geburt aus einer kommunistischen Familie, Arbeiter, nebenbei
auch noch Juden. Meine Mutter hat mit mir überlebt und hatte natürlich den
Ehrgeiz, aus mir einen kleinen Kommunisten zu machen. Ich sollte die Menschheit
retten und den Kommunismus aufbauen. Natürlich war ich ein guter, braver Junge
und wollte meiner Mutter diesen Gefallen tun. Deshalb ging ich mit 16 Jahren
kurz nach dem Tod Stalins und kurz vor dem Arbeiteraufstand vom 17. Juni 1953
in den Osten und wunderte mich, dass mir Millionen Menschen entgegenkamen.
Für
mich war dieser Wechsel ein Riesenglück. Wäre ich damals nicht in den Osten
gegangen, würden wir beide uns heute nicht unterhalten. Einmal dürfen Sie
raten, was aus mir geworden wäre: bestimmt kein Dichter, denn das liegt nicht
in meinen Genen, sondern ein Funktionär der Kommunistischen Partei
Westdeutschlands. Ich wäre jedes Jahr zweimal auf Kosten der Arbeiter und
Bauern in den Osten gefahren zur ideologischen Schulung und zur Erholung vom
Klassenkampf im Westen und wäre jedes Mal noch dümmer nach Hause gekommen als
ich sowieso schon war. Insofern war es für mich eine Rettung, dass ich ohne
Rückfahrkarte in den Osten ging. Diese Unmöglichkeit, einfach wieder
umzukehren, ist sehr wichtig.
Sie würden nach einem Konzert auf Einladung
der IG Metall in Köln 1976 ausgebürgert. Dieses Konzert war ja auch ein
Plädoyer für den Sozialismus/Kommunismus, nicht aber für die DDR. Welche Sicht
auf dieses Konzert haben Sie heute?
Als es passierte,
empfand ich es als – Unglück ist stark untertrieben. Ich dachte, ich muss
sterben, nicht als Mensch, sondern als Künstler, als Dichter. Ich dachte: Was
habe ich im Westen verloren? Ich verstehe nichts vom Westen. Ich bin
spezialisiert auf meine Freunde und auf meine vertrauten Feinde im Osten. Ich
kann im Westen nichts liefern. Ich kann aber auch nicht mit sicherem Hintern im
Westen sitzen und den Leuten in Leipzig sagen, was sie dort denken, fühlen und
tun sollen. Da kommt man in eine schiefe, schlechte Lage. Deutsches Sprichwort,
altes Sprichwort: Du sollst nicht mit eines anderen Mannes Arsch durchs Feuer
reiten.
Damals war meine Position – wie auch die meines Freundes Robert
Havemann: Wir sind die echten Kommunisten, und die Bonzen im Parteiapparat die
falschen. Wir sind die Revolutionäre, die sind die Konterrevolutionäre. Wir
machten es wie Martin Luther, der den Papst ja auch nicht mit dem Knüppel
geschlagen hat, sondern mit der Bibel, weil er an denselben Gott anders glauben
wollte. Ich brauchte noch viele Jahre im Westen, bis mir dämmerte, dass die
Hoffnung auf ein kommunistisches Narrenparadies, eine soziale Idylle, in der es
keine Klassenkämpfe mehr gibt, keine Ausbeutung und Unterdrückung, der
direkteste Weg in die schlimmsten Höllen ist.
Nicht etwa die Enttäuschung
darüber, dass es in Wirklichkeit nicht ganz so ideal funktioniert hat, wie wir
uns das erträumt hatten – Ideale werden nie ideal verwirklicht –, sondern viel
schlimmer: Es war die Erkenntnis, die ich schon länger im Kopf hatte, aber im
Herzen nicht wahr haben wollte, die Einsicht nämlich, dass der Versuch, das
Paradies auf Erden zu erringen, böse enden kann. Leute wie ich müssen uns nun
ohne den Kinderglauben an den Kommunismus für eine bessere Gesellschaft in den
Streit der Welt einmischen. Etwas weniger pathetisch: Wir müssen erwachsen
werden.
Wie haben Sie die Wende 1989 erlebt? Haben
Sie das Verschwinden der DDR als einen Verlust empfunden?
Nein, es ist ganz
anders: Nach der Ausbürgerung konzentrierte ich mich sofort auf die neue
Gesellschaft, in die ich hineingeworfen wurde. Insofern spielte der
Zusammenbruch der DDR in dieser Hinsicht überhaupt keine Rolle. Mein Problem
lag auf einem anderen Gebiet. Wie soll ich das erklären? Ich versuche es mal:
Menschlich gesehen wäre es doch klug und richtig gewesen, wenn man in ein neues
Koordinatensystem reingeschmissen wird, das man nicht kennt, wo man der
Anfänger ist – oder wie Luther sagt, wo man allen den Neuen machen muss, der
sich hinten anstellt und erst mal die Schnauze hält und die Augen aufmacht –,
erst mal fünf Jahre den Mund zu halten und zu lernen.
Das wäre auch
künstlerisch sehr klug gewesen. Aber so klug durfte ich leider nicht sein,
sonst wäre ich der Dumme gewesen. Warum? Weil ich im Moment meiner Ausbürgerung
zu berühmt war. Wenn ich fünf Jahre lang die Schnauze gehalten hätte, hätten
die, die mich ausgebürgert haben, nicht nur triumphiert – das sei ihnen
geschenkt –, sondern sie hätten die aufsässigen Menschen im Osten noch mehr
einschüchtern können, indem sie sagen: Seht, ihr kleinen Arschlöcher, was euch
passiert, wenn sogar der berühmte Biermann nun kaltgestellt ist. Dumm
ausgedrückt: Der ist weg vom Fenster. Ich hatte also die makabre, fast
idiotische Pflicht, berühmt zu bleiben. Das war sehr gefährlich für meine
Menschwerdung und Dichterbleibung. Dichterbleibung ... was für ein Wort.
Wie geht die Öffentlichkeit/die Medien mit
der ehemaligen DDR, der Vorstellung davon und den Menschen heute um? Man denke
an die so genannte Ostalgie-Welle ...
Die Phase ist
schon wieder vorbei. Das haben Sie in der Eile übersehen, was kein Schaden ist.
Ich lebe hier und habe es deswegen deutlicher vor Augen. Was Sie sagen, ärgerte
uns vor drei, vier Jahren, als die Diktatur so verharmlost wurde, dass Günter
Grass recht behielt, wenn er log, die DDR sei eine kommode Diktatur. So was
sagt nur einer, der immer mit sicherem Hintern auf der westlichen Seite gesessen
hat. Mittlerweile geht man nüchterner mit dem Thema um, die Wellen haben sich
etwas gelegt. Und wenn die Wellen sich legen, ist die Gefahr des Kenterns nicht
mehr so groß, aber die Geschwindigkeit des Segelboots lässt nach. Jetzt habe
ich mich in eine Metapher gerettet. Aber es stimmt.
Wie geht der Westen mit sich selber um?
Der Westen geht
mit sich so schlecht um wie er es immer tat, das hat mit dem Osten wenig zu
tun. Das Leben im Westen hat sich nicht so stark verändert wie das Leben der
Menschen im Osten, das ist ja auch eins der Probleme heute. Unter uns gesagt:
Ich finde das auch in Ordnung. Ich ärgere mich, wenn irgendwelche
linksalter-naiven Altromantiker darüber klagen, dass sich der Westen überhaupt
nicht verändert habe, was sie als Mangel, Schäbigkeit und Selbstgerechtigkeit
empfinden, während doch die so genannten Ossis so durchgeschüttelt und
rausgerissen wurden aus ihren vertrauten Verhältnissen. Stimmts? Und es gibt
dann selbst ernannte Anwälte, die ermahnen den Westen, sich genauso zu ändern?
Das klingt immer sehr gut, ist aber nach meiner Meinung verlogen und dumm dazu.
Ein vereintes Deutschland bedeutet nicht, dass beide Teile im organischen Sinn
zusammenwachsen, indem sie Vor- und Nachteile beider Systeme gegeneinander
ausgleichen und dann etwas gemeinsames Neues beginnen. Das ist nicht meine
Meinung. Der Vorgang darf nicht symmetrisch sein, und der intellektuelle
Beurteiler, also einer wie ich, darf nicht in die gefährliche Pose der
Äquidistanz geraten. Das ist sehr verführerisch, weil beim Elitepack kommt man
damit immer sehr gut an und betont damit seine übergeordnete Unabhängigkeit,
etwa nach dem Motto aus den „Hebräischen Melodien“ von Heinrich Heine in dem
berühmten Gedicht „Disputation“ – lesen Sie das bitte, damit Sie auch Freude am
Leben haben, Sie lachen sich schief, wenn Sie es nicht schon längst sind.
Da
streitet sich ein Rabbi mit einem Priester in einer Arena des Mittelalters, wo
normalerweise Ritter mit Pferden und Lanzen aufeinander losrasen. Der Hof
braucht Abwechslung, und so werden ein Rabbi und ein Mönch, begleitet von einer
Gruppe von Glaubensbrüdern, zu einer Maulschlacht in die Arena geschickt. Die Christen,
die den Priester in die Maulschlacht begleiten, sollen im Fall seiner
Niederlage ihre Vorhaut opfern, was bei ausgewachsenen Exemplaren sehr weh tut.
Das wollen die natürlich nicht.
Die Juden, die den Rabbiner begleiten, erwartet
noch etwas Schlimmeres: Sie sollen sich taufen lassen. So kommt der Vers: „Doch
die wasserscheuen Juden / Schütteln sich und grinsen schnöde. / Rabbi Juda, der
Navarrer / Hub jetzt an die Gegenrede“. Am Ende fragt der gelangweilte König in
der Loge seine hübsche Königin. Er will wissen, wer gewonnen hat, delegiert das
Urteil an die Königin, was vernünftig ist. Sie sagt: „Welcher recht hat, weiß ich nicht – / Doch es will mich schier bedünken, / Dass der Rabbi und der
Mönch, / Dass sie alle beide stinken.“ Und diese Haltung, dass alle beide
stinken, der Osten und der Westen, die Demokratie und die Diktatur, das ist die
beliebte Pose der linksalter-naiven Trottel. Darauf darf man nicht reinfallen.
Zur Musik: Wie und bei wem haben Sie Gitarre
gelernt?
Die Antwort ist
mir peinlich. Michel de Montaigne, der große Essayist, Philosoph, Skeptiker,
sagte zu diesem Thema einen vernichtenden Satz: Wer sich selbst als Lehrmeister
hat, hat einen Dummkopf zum Lehrmeister.
Sie sind also Autodidakt?
Ja, aber das ist
nur die halbe Wahrheit, wie meistens. Ich habe sehr intensiv Klavier gelernt,
war sehr beeinflusst von der Musik Hanns Eislers, bin ein Kind des Berliner
Ensembles und in der Kultur des Brecht-Theaters aufgewachsen. Ich habe alles
gefressen, was in diesem Zusammenhang von Bedeutung ist und hatte auch das
große Glück, am Ende noch mit Hanns Eisler befreundet zu sein, der mich, wie
man so blöd sagt, „entdeckt“ hat.
Warum verbinden Sie Musik und Lyrik, ist die Musik
ein Transportmittel für den Text?
Eben bevor ich
mit Ihnen sprach, besuchte mich die Schauspielerin Bettina Kupfer, und ich spielte ihr ein
Schumann-Lied vor: „Es zogen zwei rüst’ge Gesellen zum ersten Mal von Haus“. In
solchen Liedern ist die Musik nicht nur der Teller, auf dem der Text serviert
wird – der Teller wird mitgefressen. Die Musik ist also nicht nur zur
effektiveren Verbreitung des Textes da. Sie hat eine eigene, in keiner Weise
nachgestellte Bedeutung. Das ist deutsch! Darum beneiden uns andere Völker,
übrigens das einzige, alles andere können sie besser auf diesem Gebiet. Was die
Franzosen nicht chanson nennen,
sondern le lied, ist eben das, worum
sie uns zurecht beneiden. Wenn man wie ich in dieses Koordinatensystem
hineingeboren wird, ist man geradezu verpflichtet, sich dieser Tradition zu
bedienen. Man muss immer mit dem Pfund wuchern, das man wirklich hat.
Was sind Ihre nächsten Pläne?
Mit den
Shakespeare-Sonetten habe ich viele Auftritte, aber mittlerweile bin ich schon wieder
woanders – wie der Bauer, der seine Früchte verkauft, aber längst etwas anderes
pflanzt. Ich schreibe neue Gedichte und Lieder über das Languedoc, über
Südfrankreich, die Wiege der Troubadoure, wo die europäische Kultur ihr Nest
hat, wo sie ausgebrütet wurde. Ich habe auch viele neue Gedichte und Lieder
über den Norden geschrieben. Ich bereite ein neues Buch mit Gedichten und
Liedern vor – und wie man sich in einer solchen Phase natürlich einbilden muss:
das Beste, das Wichtigste, das Tollste, was ich in meinem kurzen Leben zustande
gebracht habe.
Interview: Ernst
Grabovszki
Wolf Biermann, 1936 in Hamburg geboren, wo
er heute wieder lebt, übersiedelte 1953 in die DDR, arbeitete am Berliner Ensemble,
1965 Auftritts- und Publikationsverbot nach Erscheinen des Gedichtbands „Die
Drahtharfe“, 1976 Ausbürgerung, 1983 Gastdozent in den USA, 1993–95
Gastprofessor an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Zahlreiche
Auszeichnungen und Publikationen.
Wolf Biermann
Das ist die feinste
Liebeskunst.
Shakespeare-Sonette.
Ein Liederzyklus.
Verlag Zweitausendeins
über
www.Zweitausendeins.de
CD, EUR 14,40
Notenbuch für Klavier und Gitarre, EUR 13,–